Alter Friedhof Saarlouis

Alter Friedhof Saarlouis

Förderverein zur Denkmalpflege des Alten Friedhof Saarlouis e.V.

Grabstätte Köhl (GF)

Im September 2012 konnte die Firma Göllner, Saarbrücken, die Arbeiten an der Grabstätte »Köhl« (GF 1,72) beenden. Der Terrakotta-Engel musste abgenommen werden, damit dessen Postament ein neues, 80 cm tiefes Fundament erhalten werden konnte. Ein Gewindestahl verankert nun den Engel auf seiner Plattform. Zusätzlich sanierte die Firma die Grababdeckplatte, sie wurde gereinigt, gerostetes Eisen wurde… (weiterlesen)

Grabstätte Baluschek (GF)

  Donnerstag, den 29. November 2012, wurden die drei Grabstellen »Köhl«(GF 1,72), »Gerhardt« (GF 1,73) und »Baluschek« (GF 1,51) der Öffentlichkeit und Presse vorgestellt. Im Beisein des Vereinsvorstandes, Vertretern der beteiligten Unternehmen, Herrn Dr. Schreiber (Denkmalschutzbehörde), Herren Baus und Hoffmann (vom städtischen Amt für Denkmalschutz) und Herrn Oberbürgermeister Roland Henz erläuterte Vorsitzender Herr Schu die… (weiterlesen)

Grabstätte Gerhardt (GF)

Im Juli 2012 restaurierte die Firma Ahlhelm, Saarlouis, die Grabstätte »Gerhardt«(GF 1,73). Die vorhandene alte Grabeinfassung musste ersetzt werden. Für die neue Einfassung aus »Uddelfanger Sandstein« mit Hohlkehle wurde auch das Fundament nachgebessert. Das Marmorkreuz war herabgefallen, es wurde gereinigt und wieder montiert, nachdem der Sandsteinsockel neu fundamentiert worden war. Die Inschrifttafel aus Granit war… (weiterlesen)

Einweihung (GF)

Am 25. November 1821 wurde der Garnisonsfriedhof (GF) eingeweiht. Zunächst nur zur Beisetzung von Militärpersonen bestimmt, wurde er durch die Allerhöchste Kabinettsorder des preußischen Königs vom 28. Juli 1825 auch für Privatpersonen geöffnet. Im Jahre 1833 beantragte die evangelische Zivilgemeinde, den Friedhof durch Ankauf eines Gartengrundstücks zu erweitern, da es hier inzwischen nur noch 18… (weiterlesen)

Karl Marx (JF)

Der Journalist Karl Marx aus Saarlouis ist nicht identisch mit dem Staatsphilosophen und Autor (Das Kapital) Karl Marx (* 1818) aus Trier, sondern ein Namensvetter. Karl Marx, 1897 im Hause seines Großvaters Salomon Weil in Roden geboren, ist begraben auf dem Jüdischen Friedhof, Teil des AltenFriedhofs Saarlouis. Er gehörte zu den Mitbegründern der deutschen Jugendbewegung…. (weiterlesen)

Historisch gesehen

Der Alte Friedhof Saarlouis liegt am Rande der Innenstadt Saarlouis. Historisch gesehen lag er außerhalb der Festung jenseits des Hauptgrabens vor dem Französischen Tor in unbewohntem Gelände, und zwar längs des »Lisdorfer Kanals« der seinerzeit von der Saar in Lisdorf im Bereich des Kapuziner-Retranchements zum Festungsvorgelände führte. Zu preußischer Zeit wurde östlich das Fort Rauch… (weiterlesen)

Der Alte Friedhof im Stadtgebiet

Der Alte Friedhof erstreckt sich südlich der Innenstadt Saarlouis zwischen Gatterstraße und Fort-Rauch(-Straße). Ein Eingang führt von der Gatterstraße auf den Friedhof, ein zweiter von der Walter-Bloch-Straße, die als B 405 einen Teil des »Äußeren Rings« der Stadt bildet. Die Anlage gliedert sich in 4 Teile: AT: Allgemeiner Teil         HT: Historischer Teil       … (weiterlesen)

Steinkreis (JF)

Auf einer Freifläche im Südteil des Jüdischen Friedhofs (JF) hat die »Künstlerinnengruppe F 11« die Steine der abgebrochenen Saarlouiser Synagoge gestaltet und im Halbkreis angeordnet. Der »Sonntagsgruß« schrieb damals: »Der Steinkreis ist ein Symbol der Unvergänglichkeit, des Ganzen, in seinem Innenraum Platz zum Gedenken lassend. Die Steine erinnern an die vielen Menschen, die einst in… (weiterlesen)

Gruftkapelle (AT)

Die Gruftkapelle »Regnier-Stein« (AT 174), die 1905 seitlich des Haupteinganges errichtet wurde, zählt zu den wenigen Beispielen neugotischer Friedhofsarchitektur im Saarland. Sie wurde in den Jahren 2008/2010 gemeinschaftlich von Stadt Saarlouis und Förderverein grundlegend saniert.

Kapellmeister Reckzeh (GF)

Unter (GF 1,70) findet man das Grabmal der Familie Reckzeh. Der Kapellmeister und Komponist Adolf Reckzeh, dessen Marsch »An der Lisaine« noch heute vom Heeresmusikkorps der Bundeswehr gespielt wird, hatte seinerzeit die populäre Dreißigerkapelle zu einer der ersten Militärkapellen des Kaiserreiches geformt. Der Förderverein sorgte 2011 für die Wiederherstellung des Grabsteins.