Plan (GF)

Plan GF

Direkten Zugang zum Garnisonsfriedhof (GF) hat man über den Eingang von der Gatterstraße. Dieser Teil des Alten Friedhofs Saarlouis schließt sich südlich an den Historischen Teile (HT) an.

 

 

 

 

 

Der mittlere Hauptweg teilt den Friedhof in einen östlichen und einen westlichen Bereich, die mit »Feld 1« und »Feld 2« benannt sind.  In »Feld 1« sind Soldaten und Offiziere bestattet, die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und im Ersten Weltkrieg gefallen oder im Lazarett Saarlouis ihren Verwundungen erlegen sind. Auf den Grabsteinen sind zwischen den Eisernen und Russischen Kreuzen auch zwei Davidsterne zu finden.

Die beim Kampf um die »Zitadelle Saarlautern« gefallenen Soldaten der Deutschen Wehrmacht ruhen hingegen im »Feld 2« unmittelbar am Zaun zur Fort-Rauch-Straße.

 

Plan GFEin weiteres kleines Gräberfeld befindet sich im unteren Teil des »Feldes 2«, das an den Jüdischen Friedhof grenzt. Dort sind die nach den beiden Weltkriegen in Saarlouis verstorbenen Militär- und Zivilpersonen der französischen Garnison bestattet. Insgesamt wurden auf den beiden Grabfeldern 438 Soldatengräber angelegt.

 

Die Grabstellen des Garnisonsfriedhofs werden mit GF gekennzeichnet. Um Grabstellen zu lokalisieren, erhalten sie Kurzbezeichnungen, die so zu lesen sind:
GF bezeichnet den Garnisonsfriedhof,
die folgende Zahl benennt das Gräberfeld (1 oder 2),
die Zahl nach dem Komma steht für die Nummer des Grabes.
(GF 1,70) steht für das Grab Nr. 70 im »Feld 1«, in dem Kapellmeister Reckzeh bestattet ist.